1,85 Millionen Neuzulassungen sowie Um- und Abmeldungen
PremiumZulasser melden neues Rekordjahr
Köln. Die PremiumZulasser eG (PZeG) wird das zu Ende gehende Jahr mit einem neuen Rekord abschließen. 2025 werden die 60 Mitgliedsbetriebe der Unternehmensgruppe rund 1,85 Millionen Vorgänge über die genossenschaftseigene Software PZeG.online bearbeitet haben. Das ist ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber Vorjahr.
„Mit dieser Bilanz wird unsere Community ihre Position als führender Anbieter von Dienstleistungen rund um die Zulassung von Kraftfahrzeugen weiter ausbauen“, resümiert Florian Cichon, Vorsitzender des Vorstands der Kölner Genossenschaft. Das positive Ergebnis ist nach seinen Worten umso bemerkenswerter als die Pkw-Neuzulassungen mehr oder weniger auf dem Vorjahresniveau verharren werden und der Gebrauchtwagenmarkt leicht im Minus abschießen wird.
Nummer eins auch bei GKS-Vorgängen
Auch bei den Vorgängen, die über die Großkundenschnittstelle (GKS) des Kraftfahrtbundesamts (KBA) eingereicht werden, sind die PremiumZulasser die Nummer eins. Per November erzielten sie mit 1.304.399 Vorgängen einen Marktanteil von 26,1 Prozent. Mit 178.534 Aufträgen lag der Marktanteil im November bei 23 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass sich der Dezember für uns ähnlich erfolgreich entwickeln wird“, so Cichon.
Ungeachtet dessen kommt die Digitalisierung des Zulassungswesens in Deutschland nach wie vor nur allmählich voran. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts sind von den 1,9 Millionen Zulassungsvorgängen im November knapp 19 Prozent (Vorjahresmonat 10,4 Prozent) online abgewickelt worden. Davon entfielen 9,3 Prozent (Vorjahresmonat 3,1 Prozent) auf die Großkundenschnittstelle und 9,5 Prozent (Vorjahresmonat 7,3 Prozent) auf die i-Kfz-Portale der örtlichen Zulassungsstellen. Die übrigen 1,6 Millionen Aufträge (Vorjahresmonat 1,925 Millionen) wurden noch immer konventionell an den Schaltern der Straßenverkehrsämter eingereicht.
Hybrides System bietet Vorteile in der Phase der digitalen Transformation
„Jetzt zahlt sich aus, dass wir über eine hybride Zulassungssoftware verfügen, mit der wir Aufträge sowohl online als auch bei Bedarf auch analog bearbeiten können“, betont Florian Cichon. Dies sei während der Transformation des Zulassungswesens ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern, deren Systeme ausschließlich digital funktionieren.
Gespannt sehen die PremiumZulasser der Umsetzung der von der Bundesregierung angekündigten Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung entgegen. Zu den fünf Handlungsfeldern für einen leistungsfähigen Staat zählt unter anderem die Zentralisierung der internetbasierte Fahrzeugzulassung beim Kraftfahrtbundesamt. Die 411 Zulassungsbehörden sollen von der Pflicht befreit werden, ein eigenes Portal vorzuhalten. „Details sind zwar noch nicht bekannt, doch könnten die modifizierten Workflows ein Turbo für die digitale Fahrzeugzulassung sein“, gibt sich Cichon zuversichtlich.
Neuer Webshop für Privatkunden startet im Februar
„Insofern kommen wir mit unserem neuen Webshop, der im Februar an den Start gehen soll, genau zum richtigen Zeitpunkt“, so der PZeG-Chef. Der Shop bietet insbesondere privaten Nutzern die Möglichkeit, die PremiumZulasser einfach, schnell und sicher rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche mit der Zulassung oder Abmeldung von Kraftfahrzeugen zu beauftragen.